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Montag, 26. Februar 2018 Osnabrücker Zeitung
Gründung einer Selbsthilfegruppe von verlassenen Großeltern

Verlassene Großeltern gründen Selbsthilfegruppen in Osnabrück

Osnabrück. Großeltern, die aufgrund von Wegzug, Trennung, Scheidung, Tod oder familiären Problemen den Kontakt zu ihren Enkeln verloren haben, finden ab dem 7. März eine Anlaufstelle in Osnabrück

Oft empfinden es Großeltern als Schicksalsschlag, wenn ihnen der Umgang mit ihren Enkelkindern verwehrt wird. Und sie möchten, vor allem im Interesse der Kinder, alles tun, um den Kontakt (wieder) herzustellen. Das Selbsthilfebüro Osnabrück hat in der Vergangenheit immer wieder entsprechende Anfragen von Großeltern erhalten, die den Kontaktabbruch nicht einfach hinnehmen und ertragen, sondern etwas tun wollen. Oftmals sind es die Großeltern väterlicherseits, die nach einer Ehescheidung ihres Sohnes, zumal wenn die Mutter des Kindes einen neuen Partner hat, keinen Kontakt mehr zu ihren Enkeln haben. Es gibt auch Fälle, in denen die verwitwete Mutter die Großeltern väterlicherseits nicht mehr sehen möchte. Oder den Fall, dass Großeltern sich ungefragt zu stark in die Erziehung eingemischt und damit Unfrieden provoziert haben. Auch, wenn die nachfolgende Generation ihren Lebensmittelpunkt in die Ferne verlegt, kann die räumliche Trennung für die Großeltern eine starke Belastung bedeuten.

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